Fallstudie

Weltweit erstes Projekt zur Kokerei- und Stahlkopplung – Konvertergas zu Ameisensäure

Wegweisend für die Umwandlung von Konvertergas in hochwertige Chemikalien, die neue wirtschaftliche Werte erschließt und gleichzeitig Emissionen und Ressourcenverbrauch deutlich reduziert.

  • 98.5%
    CO-Reinheit
  • 18.200 Nm³/h
    CO-Ausstoß
  • 2 Milliarden ¥
    Jahresumsatz
  • 320.000 Tonnen
    CO₂-Reduktion
  • April 2018
  • Shandong, China

Im April 2018 wurde das weltweit erste Projekt zur Umwandlung von Konvertergas in Ameisensäure bei der Shandong Shiheng Special Steel Asd Technology Co. Ltd. erfolgreich im Probebetrieb gestartet, und am selben Tag wurden fast 300 Tonnen Ameisensäure mit hervorragender Qualität hergestellt. Dieses Projekt ist das erste chemisch-stahltechnische Verbundprojekt der Welt, das von Shiheng Special Steel mit der PSA-CO-Trenntechnik von PKU Pioneer errichtet wurde.

Produkt-CO von 18.200 Nm³/h und 98,5 % wurde aus 45.000 Nm³/h Konvertergas durch Entstaubung, Kompression, Entschwefelung, Entwässerung, Deoxygenierung und Druckwechseladsorption gewonnen, um Ameisensäure, Oxalsäure und andere chemische Produkte herzustellen.

Das Projekt erstreckt sich über eine Fläche von 820 Mu, mit zwei Produktionslinien für 100.000 Tonnen Ameisensäure und Folgeprodukte, einer Produktionslinie für 50.000 Tonnen Oxalsäure, einer Eigenversorgungslinie für das Rohgas von Ameisensäure und Oxalsäure sowie unterstützenden Energie- und öffentlichen Hilfssystemen.

Durch die Ersetzung des ursprünglichen Kohlegases und die Nutzung der Stahlwerksabgase als Rohgas konnte die Investition des Kunden für die Verlagerung von geschätzten 3,3 Milliarden ¥ auf 1,8 Milliarden ¥ gesenkt werden. Zudem wurden die vor- und nachgelagerten Produkte zu einer Kette verbunden, was zu einer umfassenden und effizienten Nutzung von Ressourcen und Energie führte und einen Entwicklungsweg für die Verbindung von Stahl- und Chemieindustrie erschloss. Mittlerweile wurde ein Jahresumsatz von 2 Milliarden ¥ erzielt, der Kohleverbrauch um 1,02 Millionen Tonnen, die Abwassereinleitung um 470.000 Tonnen und die CO₂-Emissionen um 320.000 Tonnen reduziert.

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